In meiner Jugendzeit in den späten 1960er(!!) Jahren
begann eine sehr bescheidene Musikerlaufbahn (siehe Bilder!).
Die wurde (nadiarlisch nur teilweise leider) abrupt unterbrochen
durch zwei Jahre Marine, Familiengründung und beruflichen Neuanfang
(naja, war halt doch eine recht lange Zeit…). Nach mühsamem zweitem
Bildungsweg ab  1978 GHS-Lehrer-Studium, keine Anstellung, anderweitige
Beschäftigung (die Familie wollte ja gefüttert sein!) und erst 1991 richtig
im Schuldienst.

Dieser begünstigte das Musizieren, indem ich für den Unterricht in allen
Hauptschulklassen ordentlich Gitarre spielen und v.a. für die Schüler adäquate
Lieder finden und einstudieren musste – das war quasi eine gewisse Initialzündung,
denn ab diesem Zeitpunkt fielen mir endlich auch musikalisch-technisch gesehen
anspruchsvolle Songs zu! Ab dann nahm meine „Musikerkarriere“ eigentlich
erst so richtig Fahrt auf! Aber es dauerte schon bis zu meiner Pensionierung,
ab der ich dann Zeit und Muße fand sowie auch mehr oder weniger plötzlich Ideen
mir zuflogen, die dann in das Dichten und Vertonen von Texten, ziemlich bald
nahezu ausschließlich in kurpfälzer Mundart, zu möglichen und unmöglichen
Beobachtungen oder auch Verarbeiten von Geschichten und Witzen mündeten.
So kamen recht schnell zwölf Titel zusammen. Mit einem davon („TRUMPel“) ,
den wir mit einer Schulklasse einstudiert, aufgenommen und beim
Mundartwettbewerb 2017 des Arbeitskreises Heimatpflege beim
Regierungspräsidium Karlsruhe eingereicht haben, konnte tatsächlich
ein Preis von  400,-- € für die Klasse 7B1 der Internationalen Gesamtschule
Heidelberg "abgeräumt" werden (siehe auch Bericht der RNZ vom 27.7.17)!

Im Zuge der Weiterbeschäftigung mit den eigenen Mundartstücken entwickelte
sich der Gedanke an die nunmehr auf den Weg gebrachte Veranstaltung (siehe Termine).
Die Premiere findet am  27.8.17  in Meckesheim statt (siehe Plakat!).

Aber nur Dialekt-Lieder war mir doch zu monoton, weshalb ich auf die Idee kam, diese mit
bekannten und beliebten Songs aus der Rock- und Popgeschichte zu kombinieren und
daraus dann das etwa zweistündige (Abend-)Programm entstand – et voilà, da ist es nun!!!

Übrigens: Die drei anderen Jungs auf dem unteren Foto haben mir ihr Einverständnis für die Verwendung erteilt (Fotos: Dieter Willnauer)!! Entstanden nach unserem letzten gemeinsamen Auftritt im Schwetzinger "Ritter" am Faschingsdienstag 1970.

Diese wilde Frisur beim Bund??

Bino_Marine1War nur möglich dank des Haarerlasses meines großen Idols Helmut Schmidt!

Das eigentlich erforderliche Haarnetz hat man geflissentlich "vergessen" und die Haare beatlesmäßig "offen" getragen!!

Lothar bei der Marine 2

In meinen alten Unterlagen gefunden: Aufnahmen aus der Zeit bei der Marine.